Vendredi noir

An den Freitag, den 13 November in Paris werden wir uns noch sehr lange erinnern.
Wenn so etwas passiert, stellt man immer drei wichtige Fragen:
1. Wer ist schuld?
2. Welche Lehre können wir für die Zukunft ziehen?
3. Was müssen wir machen?
Schuld sind Terroristen; Menschen, die durch Gewalt und Schmerz die anderen überzeugen wollen, etwas zu tun oder etwas nicht zu tun. Sie kommen aus der radikal-islamischen Welt. Aber gleichzeitig sind auch diejenigen Terroristen schuld, die jetzt heuchlerisch ihr Beileid aussprechen, aber selbst in anderen Ländern ähnliche Terrorakte vollziehen und dann sich wundern, wenn sie Terror heimsucht.
Unsere Politiker werden wahrscheinlich keine ernsthafte Lehren aus diesen, sowie aus den anderen Attentaten ziehen; sie werden über eine abstrakte „unsere Freiheit“ sprechen und stolz behaupten, dass wir uns vom Gegner „nicht einschüchtern lassen.“
Nun, wir werden nie diesen unfairen Kampf gewinnen, wenn alles beim Status quo bleibt: Der Gegner hält sich nicht an den Regeln, nach denen wir uns verhalten. Er akzeptiert nicht unsere „westlichen Werte“ und gesellschaftliche Regeln. Für ihn ist die Freiheit in der EU nur der Freibrief, den anderen Leid an zu tun und zu töten. Vergleichbar mit dem „Drohnen – Präsidenten“, der auch – ohne die in seinem Land deklarierten Regeln anderen Völkern gegenüber anzuwenden, – tötet. Wir müssen ganz genau überlegen, wer hier Freund und wer unser Feind ist und tiefere Ursachen des Geschehens suchen.
Gleichzeitig sieht der Gegner, dass wir die Situation, sogar in den eigenen Ländern, nicht mehr kontrollieren können. Wir verlieren unsere Länder an Menschen, die unsere Politiker aus ihren Staaten vertrieben haben. Dabei erinnern uns unsere Gegner oft an die biblische Aussage: „wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen“. Was hat Frankreich in Syrien zu suchen? Die Terroristen rechtfertigen sich auch mit à la guerre comme à la guerre.
Ich glaube kaum, dass unsere Regierungen und Politiker aus diesen Ereignissen eine vernünftige Lehre ziehen. Sie hätten das längst gemacht, wenn sie überhaupt fähig dafür wären. Das heuchlerische „Ich bin Charlie“ ist das Maximale, was sie können.
Das Einzige, was die Europäer machen müssen, ist aufwachen, wenn wir nicht zulassen wollen, dass unsere Kinder in einem islamischen Staat leben, wo die Scharia herrscht. Wir müssen lernen die tatsächlichen Feinde zu erkennen und uns von den Gefahren der Welt schützen, die unsere Politiker durcheinander gewirbelt haben.
Der schwarze Freitag in Paris mahnt uns und zeigt, wie ernst die Lage ist und wie weit wir uns von unseren europäischen Zielen entfernt haben.

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