Revolution in America

Wenn man die Lage in den USA beobachtet, hat man das Gefühl, dass dort eine Revolution stattfindet.

Das ist natürlich nicht korrekt.

Die USA ist nicht zu einer Revolution bereit.

Die Bedingungen, die zu einer Revolution führen hat seinerzeit Lenin ganz korrekt beschrieben:

  1. Die Unmöglichkeit für die herrschenden Klassen, ihre Herrschaft in unveränderter Form aufrechtzuerhalten; diese oder jene Krise der ‚Spitzen‘, Krise der Politik der herrschenden Klasse, die einen Riß erzeugt, durch den die Unzufriedenheit und Empörung der unterdrückten Klassen hervorbricht.“
  2. „Verschärfung der Not und des Elends der unterdrückten Klassen über das gewohnte Maß hinaus.“
  3. „Beträchtliche – aus den angeführten Ursachen sich herleitende Steigerung der Aktivität der Massen, die durch die Verhältnisse der Krise zur […] selbständigen historischen Aktion herangezogen werden.“

Außerdem entwickelte Lenin in seinem Werk Was tun? auch eine Lehre von den „subjektiven Merkmalen“ der revolutionären Situation, durch welche eine sich objektiv anbahnende Revolution beschleunigt werden könne: z. B. durch den Aufbau einer proletarischen Partei, die bereit sei, die Führung zu übernehmen. Diese seine Lehren setzten Lenin und die Bolschewiki in die Praxis um, siehe Russische Revolution und Oktoberrevolution.

Das war aus Wikipedia.

Also, was haben wir zurzeit in den USA:

  1. Die herrschenden Klassen beherrschen nicht die Situation und können die unterdruckten Klassen nicht mehr ruhig halten.
  2. Ca. 40 Mio. Arbeitslose. Elend.Nur einige reiche Familien haben so viel Geld, wie die Hälfte der Bevölkerung. Bessos, Gates, Buffet u.a. haben in den letzten 3-4 Monaten viele Milliarden verdient. Die hälfte der Bevölkerung lebt von Lebensmittelkarten und Sozialhilfe.
  3. Massen sind draußen! Aber sie wissen nicht, was zu tun.

Zum subjektiven Faktor. In den USA gibt es keine Partei, die diese Massen vereinigen und unter einer Fahne bringen kann. Keine Partei – kein Kopf.

Also, meine Meinung ist, dass alle diese Proteste in NICHTS enden.

Die Schwarzen werden weiter getötet, die Weißen von den Schwarzen weiter vergewaltigt, Drogen-verkehr wird boomen.

Der DEEPSTATE ist zu mächtig und es gibt keine Alternativen.

Und vergießt nicht die Sorositen und Klintoniten, die sich mit ihren Geldern an den Protesten beteiligen.

Ich sehe das alles pessimistisch an.

Ein Gedanke zu „Revolution in America

  1. Mag sein. Aber jeder Klassenkampf (auch diese Proteste sind Klassenkampf!) führt zu neuen Erfahrungen im Umgang mit der herrschenden Ausbeuterklasse. Natürlich ist die Unbildung gerade in den USA nahezu katastrophal. (In der BRD versucht man diesem „Vorbild“ ja bedingungslos nachzueifern. Etwa 5 Milliarden Euro an Steuergeldern wurden bisher in die Verleumdung der DDR und des Sozialismus gesteckt!)

    Und so wird es noch einige schmerzliche Niederlagen geben. solange die Wissenschaft des dialektischen und historischen Materialismus nicht auch die Volksmassen ergreift… Geduld – im Zeitalter des internets läßt sich die Wahrheit nunmal nicht verschweigen!

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